ERIC RUGERS
VERFÜGBARE KUNSTWERKE
ÜBER DIE KÜNSTLERIN
GEBOREN IN AUSTRALIEN
LEBT UND ARBEITET IN DEN NIEDERLANDEN
Eric Rugers ist ein in den Niederlanden ansässiger abstrakter Künstler, dessen Praxis an der feinen Schnittstelle zwischen Malerei und Fotografie operiert. Nach Jahrzehnten der Präzision und Repräsentation markiert seine aktuelle Arbeit eine Abkehr hin zu einem Prozess, in dem das Handwerk bleibt, die starre Kontrolle jedoch aufgegeben wird. Rugers erforscht die Grenze zwischen Präsenz und Verschwinden, wobei er geschichtete Oberflächen, Farbe und Licht nutzt, um die zerbrechliche Schwelle zwischen dem Sichtbaren und dem Gefühlten zu untersuchen. Sein Werk will weder darstellen noch erklären; stattdessen verweilt es in dem Moment, bevor sich eine Bedeutung festsetzt, und erlaubt dem Bild zu „atmen“, indem es sich der Fixierung widersetzt.
In seiner Serie Interval erkundet Rugers den Raum zwischen Anwesenheit und Abwesenheit – dort, wo ein Bild beginnt, sich aufzulösen, und etwas anderes seinen Platz einnimmt. Diese Arbeiten fungieren nicht als traditionelle Darstellungen, sondern als Suggestionen, in denen Formen auftauchen, sich verschieben und verschwinden, um einen Zustand des langsamen Sehens einzuladen. Verwurzelt in einem hybriden Prozess, der gemalte Texturen mit fotografischer Erkundung verbindet, untersucht die Serie Transformation und Erinnerung. Indem er sich auf das konzentriert, was sich einer Auflösung verweigert, schafft Rugers instabile Kompositionen, die weder ganz abstrakt noch ganz figurativ sind und den Fokus des Betrachters vom Sichtbaren auf das Evokative verschieben.
Rugers' Karriere zeichnet sich durch internationale Anerkennung und einen einzigartigen interdisziplinären Ansatz aus. Sein Werk wurde vom Museum of Avant-garde in der Schweiz erworben, und er war Finalist sowohl für den Antanas Sutkus als auch für den Graciela Iturbide MA-g Award. Im Jahr 2025 erhielt er den Silver Prize im internationalen Abstraction-Wettbewerb von ArtAscent. Als regelmäßiger Teilnehmer der Amsterdamer Kunstszene, unter anderem bei der NOCKNOCK Art Fair und der Hungry Eye Fair, wird seine Praxis weiterhin in zeitgenössischen Dialogen hervorgehoben, wie etwa in seinem Interview „The Door to Resonance“ im The Ambrosia Journal.
